Station für mehrfachbehinderte
Erwachsene (EP 2)
Zielgruppe:
- Erwachsene mit einer Mehrfachbehinderung incl. einer Epilepsie
- Erwachsene mit einer Mehrfachbehinderung und der Erstmanifestation
einer Epilepsie zur Syndromdiagnostik
- Erwachsene mit einer Mehrfachbehinderung und unklaren Anfällen
zur differentialdiagnostischen Abklärung
Ausstattung:
Beschreibung der Station:
Die
Station verfügt über 15 Betten zur Versorgung von jungen
Erwachsenen und Erwachsenen, die von einer Mehrfachbehinderung mit
Epilepsie betroffen sind. Von einem Team aus Fachkrankenschwestern
und Pflegern, Psychologen, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten,
Pädagogen sowie Epileptologen wird ein umfangreiches therapeutisches
und diagnostisches Angebot zur Verfügung gestellt.
Den diagnostischen Schwerpunkt bildet die syndromatologische
Zuordnung der verschiedenen Krankheitsbilder, die auf einer eingehenden
pädiatrischen und neurologischen Diagnostik beruht. Dies schließt
insbesondere entwicklungsneurologische Untersuchungen und die Berücksichtigung
besonderer ätiologischer Aspekte wie die Detektion von Stoffwechselstörungen
oder die Einordnung komplexer Missbildungssyndrome ein.
In
einem integrativen Behandlungsansatz werden die Patienten zum Teil
auch über mehrmonatige Zeiträume gefördert, und es
wird an der Verbesserung ihrer Gesamtsituation gearbeitet. Dies
schließt auch die Abklärung und Behandlung begleitender
internistischer, orthopädischer, psychiatrischer und anderer
Beschwerden ein. Die Gesamtsituation wird oftmals durch die schwer
verlaufende Epilepsie mit frequenten und gefährdenden Anfällen
und die häufig bestehende Pharmakoresistenz beeinträchtigt.
Hier wird das gesamte therapeutische Spektrum des Epilepsie-Zentrums
Berlin-Brandenburg: Standort Berlin, beginnend bei einer differenzierten
Pharmakotherapie über die Epilepsiechirurgie
bis hin zur Vagus-Nerv-Stimulation, ausgeschöpft.
Einen
weiteren Schwerpunkt bildet auch auf dieser Station die Schulung
von Studenten in verschiedenen Studienabschnitten, die Weiterbildung
von Ärzten sowie die klinische Forschung.
Ansprechpartner:
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