Das Epilepsie-Zentrum Berlin
Brandenburg:
Entwicklung des Standorts Berlin
Als von der Bundesregierung anerkanntes und
gefördertes Grad IV-Epilepsie Zentrum gehört das
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg zu einer der wenigen Einrichtungen
in der Bundesrepublik, in der das gesamte Spektrum der diagnostischen
und therapeutischen Möglichkeiten, die es heute zur Behandlung der
Epilepsien gibt - einschließlich der Epilepsiechirurgie -
angeboten wird.
Epilepsien gehören zu den häufigsten
neurologischen Erkrankungen mit einem äußerst komplexen
Erscheinungsbild und äußerst vielfältigen Auswirkungen
auf die Lebenssituation der daran erkrankten Menschen. Nach wie vor
sind Medikamente der Hauptpfeiler bei der Behandlung der Epilepsien –
aber leider sprechen nicht alle Menschen auf diese
Behandlungsmöglichkeit an. Bei gut behandelbaren Epilepsien
beträgt die Möglichkeit, durch eine medikamentöse
Therapie Anfallsfreiheit zu erreichen, bis zu 90% - aber es gibt auch
Epilepsien, in denen nur in 10-15% der Fälle durch Medikamente
Anfallsfreiheit erreicht werden kann.
Aus dieser Situation resultiert zum einen
die Suche nach neuen, wirksameren Medikamenten gegen die Epilepsien.
Zum anderen wird intensiv nach nicht-medikamentösen
Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Verhaltensmedizinische
Ansätze, wie z.B. das Bio-Feedback-Training
und die Selbstkontrolltherapie,
sind in der Entwicklung, und die chirurgische
Behandlung ist ein inzwischen
erfolgreich etabliertes Verfahren für bestimmte Epilepsietypen.
Da gerade Menschen mit schwer behandelbaren
Epilepsien besonders unter den psychosozialen und beruflichen
Auswirkungen ihrer Erkrankung leiden – die nicht selten durch
unbegründete Vorurteile bedingt sind – bedarf eine umfassende
Epilepsiebehandlung nicht nur einer medizinisch-epileptologischen,
sondern auch psychosozialer Fachkompetenz und ist von daher auf die
Unterstützung von spezialisierten Sozialarbeitern und Therapeuten angewiesen.
Epilepsie Zentren wie das Epilepsie Zentrum
Berlin-Brandenburg sind Einrichtungen mit dem Auftrag, die
adäquate Versorgung insbesondere von Menschen mit schwer
behandelbaren Epilepsien sicherzustellen, d.h. von Menschen mit einer
Epilepsie, bei denen bisher Anfallsfreiheit nicht erreicht werden
konnte, die neuropsychologische Beeinträchtigungen aufweisen und
deren Leben und/oder beruflicher bzw. schulischer Weg durch die
Epilepsie in besonderer Weise belastet ist.
Mit insgesamt 100 epileptologischen Betten
ist das Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg eines der
größeren Zentren in der Bundesrepublik. Von diesen 50 Betten
befinden sich in Berlin 50 Betten, die auf drei Stationen verteilt
sind. Die Station
für Kinder und Jugendliche besteht
aus 15 Betten; aufgenommen werden Patienten im Alter zwischen 3 und 18
Jahren zur Syndromdiagnostik, zur differentialdiagnostischen
Abklärung unklarer Anfälle; Kinder und Jugendliche mit
jeglicher Art von Entwicklungsstörungen sowie körperlich und
mental behinderte Kinder und Jugendliche und Kinder und Jugendliche zur
Vorbereitung eines epilepsiechirurgischen Eingriffs. Die Station für
mehrfachbehinderte Erwachsene besteht ebenfalls aus 15 Betten; aufgenommen werden junge Erwachsene
und Erwachsene mit einer Mehrfachbehinderung incl. einer Epilepsie zur
Syndromdiagnostik und/oder differentialdiagnostischen Abklärung
unklarer Anfälle. In einem integrierten Behandlungsansatz werden
hier die Patienten zum Teil auch über mehrmonatige Zeiträume
gefördert, und es wird an der Verbesserung ihrer Gesamtsituation
gearbeitet. Dies schließt auch die Abklärung und Behandlung
begleitender internistischer, orthopädischer, psychiatrischer und
anderer Beschwerden ein. Aufgrund der Mehrfachbehinderung nimmt die
Diagnostik und auch die medikamentöse Umstellung einen langen
Zeitraum in Anspruch. Auf beiden Stationen findet neben der
epileptologischen Diagnostik und Therapie eine gezielte Förderung
insbesondere der entwicklungsverzögerten und behinderten Kinder
z.B. durch Krankengymnastik, Logopädie, Heilpädagogik statt.
Zudem befindet sich auf dem Krankenhausgelände die Schule Am
grünen Grund, die den Regelschulbereich, den
Lernbehindertenbereich und den Geistigbehindertenbereich umfasst.
Die Erwachsenenstation ist mit 20 Betten ausgestattet; dieser
Station eingegliedert ist der Bereich
für präoperative Epilepsiediagnostik und operative
Epilepsietherapie.
Die
umfangreichen diagnostischen Möglichkeiten des Epilepsie-Zentrums
Berlin-Brandenburg reichen von der differenzierten klinischen
Beobachtung (mit Video-Unterstützung) über die
elektrophysiologische Basisdiagnostik (Ruhe-EEG,
Provokationsmaßnahmen) bis zum mehrtägigen Video-EEG und der
Polysomnographie. Alle relevanten bildgebenden Verfahren (MRT, SPECT,
PET) und Laborleistungen (z.B. Bestimmung der Serumkonzentration)
stehen zur Verfügung. Sie ermöglichen u.a. die differenzierte
Dokumentation und Zuordnung von Anfällen, die Etablierung einer
Syndromdiagnose, Abgrenzung von nicht-epileptischen Anfällen oder
auch die Einordnung von Medikamentennebenwirkungen. In der Abteilung
für präoperative Epilepsiediagnostik und operative
Epilepsietherapie stehen drei digitale Ableitplätze mit zwei
64-Kanal und einem 128-Kanal-Verstärker zur Verfügung. Die
lückenlose Video-Aufzeichnung erfolgt tagsüber mit
Farbkameras und nachts mit Infrarotkameras. Für die
kontinuierliche Überwachung der Patienten und der notwendigen
Anfallstestung steht ein Team speziell ausgebildeter medizinisch
technischer Assistentinnen (MTA-F) rund um die Uhr zur Verfügung.
Neben der Diagnostik mit Standard-Oberflächenelektroden stehen dem
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg sämtliche invasive
diagnostische Möglichkeiten (semi-invasive Dübel und
Foramen-Ovale-Elektroden, subdurale Netz- und Streifenelektroden sowie
Tiefenelektroden) zur Verfügung. Die endgültige Entscheidung
über eine Operationsindikation wird unter Berücksichtigung
weiterer Befunde (insbesondere der bildgebenden Verfahren) in einer
interdisziplinären Fallkonferenz getroffen.
Die präoperative Epilepsiediagnostik
und operative Epilepsietherapie wird zusammen mit der neurochirurgischen
Abteilung der Charité, Campus Virchow Klinikum (Prof. Dr. med. Peter Vajkoczy, PD Dr. med. Peter Horn) durchgeführt. Die Kooperation sieht
vor, dass die präoperative Diagnostik und postoperative
Nachbetreuung am Standort Berlin-Lichtenberg stattfindet,
die operativen Eingriffe dagegen im Charité Campus Virchow
Klinikum durchgeführt werden. Derzeit werden am Epilepsie-Zentrum
jährlich 68 Patienten erstmalig zur
präoperativen Epilepsiediagnostik aufgenommen. Die Zahl der
epilepsiechirurgischen Eingriffe beträgt ca. 30 pro Jahr, wobei
alle epilepsiechirurgischen Verfahren möglich sind und bei Bedarf
angewandt werden (Temporalpolresektion mit Amygdala-Hippokampektomie
(tailored), neokortikale Resektion, Läsionektomie,
Hemisphärektomie, multiple subpiale Transsektion). Der Anteil
postoperativ anfallsfreier Patienten beträgt je nach Lokalisation
bei Epilepsien mit Anfallsursprung im Temporallappen bis zu 90%.
Für die Klärung der in
Zusammenhang mit der Epilepsiebehandlung auftretenden
neuropsychologischen Fragestellungen verfügt der Standort Berlin
des Epilepsie-Zentrums Berlin-Brandenburg über eine Abteilung
für Neuropsychologie, die über die für die Testung
der vielfältigen Leistungsbereiche (Intelligenz, Aufmerksamkeit,
Konzentration, Sprache und Sprachlateralisation, Gedächtnis,
Lernen, Visuokonstruktion etc.) notwendigen Verfahren verfügt und
die zudem die für die prächirurgische Epilepsiediagnostik
notwendigen Testverfahren wie WADA-Test und dichotischer Hörtest
durchführt. Aufgrund dieser Möglichkeiten ist das
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg als eine von insgesamt 11
Einrichtungen in der Bundesrepublik als Ausbildungszentrum von der
Gesellschaft für klinische Neuropsychologie GNP zugelassen.
Das therapeutische Angebot umfasst nicht
nur eine differenzierte Pharmakotherapie und die Möglichkeit der
Epilepsiechirurgie, sondern schließt auch die Behandlung mit
einem Vagus-Nerv-Stimulator und den Einsatz von
verhaltenstherapeutischen Verfahren wie Bio-Feedback und Anfallsselbstkontrolle
ein. Der ursprünglich auf J. Dahl zurückgehende Ansatz der
Selbstkontrolltherapie ist unter Beteiligung des Psychotherapeuten Gerd
Heinen für die Bundesrepublik adaptiert und weiterentwickelt
worden. In einer zweijährigen Studie – die durch Berliner
Fördermittel ermöglicht wurde - konnte gezeigt werden, das
dieser Therapieansatz bei vielen Patienten deutlich zur Reduktion der
Anfallshäufigkeit führt und in einigen Fällen auch
Anfallsfreiheit erreicht werden kann.
Eingebettet sind die therapeutischen
Verfahren in ein integratives Behandlungskonzept, das ausgerichtet ist
auf die Stärkung der Kompetenz der Menschen mit einer Epilepsie
und ihrer Angehörigen im Umgang mit ihrer Erkrankung. In diesem
Kontext spielt die Sozialarbeit,
die am Epilepsie- Zentrum Berlin-Brandenburg von zwei auf Epilepsien
spezialisierte Sozialarbeiterinnen durchgeführt wird, eine
wesentliche Rolle. Unterstützt wird die Sozialarbeit von der Medizinsoziologie,
die in Kooperation mit dem Psychotherapeuten u.a. für die
Organisation und Durchführung eines stationären Angebots von
Patienteninformations- und Gesprächsgruppen zuständig ist.
Diese auf der Erwachsenenstation angebotenen Gruppen dienen zum einen
der Informationsvermittlung (gearbeitet wird hier mit dem Modularen
Schulungsprogramm Epilepsie MOSES) und zum anderen der
Auseinandersetzung mit der Erkrankung und dem Erlernen von Strategien
zur Krankheitsbewältigung (psychoedukativer Teil). Eine weitere
Aufgabe der Medizinsoziologie ist die Vernetzung des Epilepsie-Zentrums
Berlin-Brandenburg mit anderen, für die Versorgung und Integration
von Menschen mit Epilepsie wichtigen Einrichtungen. So besteht
beispielsweise die Abteilung zur medizinischen Rehabilitation von
Menschen mit Epilepsie an der Neurologischen Rehabilitationsklinik
Beelitz-Heilstätten, die gemeinsam vom Epilepsie-Zentrum
Berlin-Brandenburg und der Rehabilitationsklinik getragen wird.
Weiterhin besteht eine Kooperationsvereinbarung mit dem
Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin, in dem ein spezielles Angebot
für die berufliche Bildung von Jugendlichen und jungenen
Erwachsenen mit Epilepsie realisiert wird. Mit einer derartigen
Implementation von Versorgungsketten leistet das Epilepsie-Zentrum
Berlin-Brandenburg nicht nur einen Beitrag zu einer umfassenden
Versorgung anfallskranker Menschen, sondern trägt damit sicherlich
auch erheblich zur Vermeidung unnötiger Kosten bei, die durch
„Irrwege“ im Versorgungsnetz entstehen. Nicht zu vergessen ist in
diesem Zusammenhang auch die enge Zusammenarbeit mit der Berliner
Selbsthilfe von und für Anfallkranke, dem
Landesverband Epilepsie Berlin/Brandenburg e.V. und dem Bundesverband
der Epilepsie-Selbsthilfe, der Deutschen
Epilepsievereinigung e.V. , die durch ihre fundierte
Aufklärungs- und Vermittlungstätigkeit ebenfalls deutlich zur
Kostenreduzierung im Gesundheitswesen beitragen dürfte.
Mit der beschriebenen Ausstattung geht das
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg deutlich über die vom
Epilepsie-Kuratorium gestellten Anforderungen an ein Grad IV Zentrum
hinaus. Wie alle Grad IV Zentren nimmt auch das Epilepsie-Zentrum
Berlin-Brandenburg überregionale Versorgungsaufgaben wahr und ist
daher für die Versorgung von Menschen insbesondere mit schwer
behandelbaren Epilepsien im Raum Berlin/Brandenburg zuständig. Um
die adäquate Versorgung dieser Menschen sicherzustellen und die
niedergelassenen Fachärzte entsprechend unterstützen zu
können, besteht am Epilepsie-Zentrum die Möglichkeit der
ambulanten Mitbehandlung auf Zuweisung der niedergelassenen Kinder- und
Nervenärzte, die auf Grundlage von Ermächtigungen zur
Beteiligung an der Kassenärztlichen Versorgung möglich ist.
Die Strategie des Epilepsie-Zentrums
Berlin-Brandenburg , zunächst vorhandene Ressourcen zu
bündeln und neue Angebote erst dann zu implementieren, wenn diese
definitiv nicht durch andere Anbieter erbracht werden können,
zieht sich wie ein roter Faden durch die noch relativ junge Geschichte
dieses Zentrums. Mit der Gründung des damaligen Epilepsie Zentrums
Berlin am Evangelischen
Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) zu Beginn des Jahres 1996 wurde damit
die bereits bestehende epileptologische Fachabteilung des KEH durch das
Institut für Diagnostik der Epilepsien ergänzt. Durch einen
Kooperationsvertrag ist die neurochirurgische
Abteilung des Charité Campus Virchow Klinikums für die
Epilepsiechirurgie in das Zentrum integriert. Erst die mit dieser
Konstruktion verbundene Integration einer epileptologischen
Fachabteilung eines Krankenhauses der Allgemeinversorgung und eines
Instituts in freier Trägerschaft unter der gemeinsamen Leitung von
Prof. Dr. med. Heinz-Joachim Meencke sowie die Anbindung an eine
Universitätsklinik ermöglichte eine epileptologische
Spezialisierung auf dem für Epilepsie-Zentren zu forderndem
Niveau. Dadurch wurde die gezielte Bündelung von Ressourcen
für den Aufbau eines Epilepsie Zentrums möglich, das
Diagnostik und Therapie der Epilepsien und das Beiträge auf dem
Gebiet der epileptologischen, epileptologisch-psychotherapeutischen
sowie epileptologisch-sozialmedizinischen Grundlagenforschung leisten
kann.

Grafik vergrößern
Abb. 1:
Kooperatives Netzwerk des Epilepsiezentrums Berlin-Brandenburg
Nur durch diese Zusammenarbeit war es
möglich, die Epilepsiechirurgie als Behandlungsmöglichkeit
für Menschen mit schwer behandelbaren Epilepsien im Raum
Berlin/Brandenburg zu etablieren und sie damit auch den hiesigen
Patienten und vor allem den Patienten in den neuen Bundesländern
zugänglich zu machen. Damit wurde eine Entwicklung aufgenommen,
die in Berlin eine lange Tradition hat. Schon 1910 nahm einer der
Pioniere der Epilepsiechirurgie, Prof. Dr. med. Fedor Krause,
therapeutische Eingriffe vor. Nicht zuletzt auf den Nationalsozialismus
und dessen Folgen für die Behandlung der Epilepsiepatienten wurde
diese Tradition unterbrochen. Erst in den 80‘er Jahren gab es erste
Versuche, die Epilepsiechirurgie wieder zu etablieren. Hilfreich waren
dabei die bestehenden Kontakte zu amerikanischen und kanadischen
Epilepsie Zentren, die die erklärte Absicht hatten, Deutschland
beim Aufbau der Epilepsiechirurgie
tatkräftig zu unterstützen. So war es möglich, das der
Medizinische Direktor des Epilepsie-Zentrums Berlin-Brandenburg (Prof.
Dr. med. Heinz-Joachim Meencke) aufbauend auf längere
Auslandsaufenthalte an der amerikanischen Cleveland-Clinic in Ohio (Dr.
H. Lüders) und dem kanadischen Neurological Institute der McGill
University in Montreal (Prof. Dr. Angerman, Prof. Dr. Quesney) mit dem
Aufbau eines der ersten epilepsiechirurgischen Zentren Deutschlands -
dem EpilepsieZentrum Bethel/Bielefeld – Erfahrungen sammeln konnte.
Durch seine Berufung auf eine C3-Professur für Neurologie am
Berliner Virchow-Klinikum (damals noch in Trägerschaft der Freien
Universität Berlin) 1991 war es dann möglich, auch in der
Region Berlin/Brandenburg der Epilepsiechirurgie wieder zur Geltung zu
verhelfen. Dennoch wäre die Etablierung der Epilepsiechirurgie in
Deutschland, die nach nur 10jähriger Aufbauarbeit mittlerweile
einen den Vereinigten Staaten und Kanada entsprechenden Standard
erreicht hat, nicht ohne den erklärten politischen Willen der
Bundesregierung und die erhebliche finanzielle Förderung durch das
Bundesgesundheitsministerium möglich gewesen, die die Bedeutung
der Epilepsiechirurgie für die Behandlung von Menschen mit schwer
behandelbaren Epilepsien frühzeitig erkannt hat.
Wodurch zeichnet sich nun das umfassende
Versorgungsangebot des Epilepsie Zentrums Berlin Brandenburg
gegenüber anderen epileptologischen Fachabteilungen aus? Im
Gegensatz zur neurologischen bzw. epileptologischen Fachabteilung eines
Allgemeinkrankenhauses können an einem Epilepsie Zentrum die
verschiedensten Bereiche der Diagnostik und Therapie problemlos
ineinander integriert und aufeinander bezogen werden. Dadurch ist es
möglich, auf die unterschiedenen Probleme der Patienten flexibel
zu reagieren, diesen in all ihren Aspekten gerecht zu werden und damit
eine lückenlose Behandlung zu gewährleisten. Zentren wie das
Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg leisten damit nicht nur einen
erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von
Menschen mit insbesondere schwer behandelbaren Epilepsien, sondern
können durch eine frühzeitige effiziente Diagnostik und
Therapie erhebliche Kosten einsparen, wenn sie denn rechtzeitig in
Anspruch genommen werden.
|